Über mich

 
Mein Name ist Jörg und ich lebe im Berliner Bezirk Mitte. Für einen Berliner spielt der Kiez, in dem er lebt, eine große Rolle. Jeder Bezirk ist wie eine eigene Stadt, die ihre besonderen Menschen hervorbringt und besondere Eigenarten hat. In den diesen Straßen der Berliner Bezirke schieße ich gerne meine Fotos.

Fotografie ist für mich ein Werkzeug, um meine Reaktionen und Sichtweisen auf die mich umgebende Welt kennen zu lernen. Larry Fink beschreibt das ganz gut.
 

Aber bereits bei diesen technischen Fragen geht es, auf einem recht hohen Niveau, auch um emotionale Informationen, die der Student dabei über sich erhält, also darum, wie er auf die Welt reagiert. Deshalb sage ich auch gern: Ich unterrichte nicht Fotografie, sondern ich lehre die Studenten, Fotografie als ein Werkzeug zu benutzen für ihre Reaktionen auf die sie umgebende Welt und zwar so, daß das Foto eine Erfahrung wird, die für sich selbst steht.

Erst dann besteht das Problem für mich und meine Kollegen, mit den formalen Elementen der Komposition umzugehen, also wie jedes einzelne Foto und jede fotografierte Erfahrung sich auf Aspekte wie Raum, Volumen und Tonalität bezieht, wie es Emotionalität vermittelt und wie es dieses Wunder erzeugt, eine Erfahrung sui generis zu eröffnen, eine neue Realität zu stiften.

Larry Fink im Gespräch mit Martina Mettner

 
Ein Foto ist für mich immer eine Erfahrung mit dem fotografierten Objekt. Faszinierend an der Fotografie ist für mich auch die Veränderung, die sie in mir bewirkt. Wenn ich fotografiere, gerate ich an guten Tagen in einen Zustand, der meinen Geist auf angenehme Art und Weise in ein Fließen versetzt und mich ganz in der momentanen Situation aufgehen lässt.

 
To be continued…


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