U-Bahnhof Güntzelstraße

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Tonwertkorrektur und Unscharf maskieren

Das Shooting ist beendet und die Bilder zeigen nicht unbedingt das Ergebnis, das man sich wünscht. Was nun? Den Tonwertumfang, die Schärfe und den Bildausschnitt zu bearbeiten, verhilft den Bildern zu professionellem Glanz.

Wer mit Adobe Photoshop™ arbeitet, findet auf Abenteuer Photoshop einen Workshop, wie man die Tonwertkorrektur richtig anwendet. Auch für Benutzer von Gimp sollte der Workshop einfach nachzuvollziehen sein. Wirklich schön, dass dieser Workshop auch die Pipettenfunktionen in der Tonwertkorrektur erklärt. So kann nachträglich sogar noch ein Farbstich entfernt werden, wie er bei falschem Weißabgleich auftritt.

Auf nachgeschaerft.de ist ein klarer und informativer Artikel zum Thema Unscharf maskieren und Wassermarken bei Digitalfotos zu finden.

Normale Werte für die Scharfzeichnung liegen bei etwa:
Stärke: 90 – 120
Radius: 0,3 – 1,0
Schwellenwert: 0 – 1

Bei den Beispielen im Artikel handelt es sich um eine Landschaftsaufnahme. Ich habe an anderer Stelle gelesen, bei einem Portrait sollte der Schwellenwert beim Unscharf maskieren deutlich höher, ungefähr 10 - 15, gewählt werden. So werden Feinheiten, wie zum Beispiel Fältchen, nicht mit geschärft.

Eine weitaus detailliertere Anwendung des Filters beschreibt Thomas Stölting auf seiner Webseite. Eine andere Möglichkeit ist, nur die Kanten im Bild zu selektieren und zu schärfen. Wer ganz fit ist, kann auch den LAB-Modus und die Alphakanäle zum schärfen benutzen, wie im Forum Digitale SLR beschrieben.

1) Bild in den LAB-Modus wandeln (Bild/Modus/Lab-Farbe)
2) In der Ebenenpalette das Register “Kanäle” aktivieren
3) Den “A-Kanal” auswählen
4) Gaußscher Weichzeichner mit Radius 1,5 Pixel anwenden
5) Den “B-Kanal” auswählen
6) Gaußscher Weichzeichner mit Radius 2,0 Pixel anwenden
7) Den “Lab-Helligkeitskanal” auswählen
8) Unscharf maskieren mit Stärke: 80%, Radius: 1 Pixel; Schwellenwert: 0
9) Bild wieder in RGB umwandeln

HDR Fotografie einfach erklärt

Schön und gut, wenn man eine kostenlose HDR Software runtergeladen hat. Doch was dann? Das Stereobit Blog beschreibt einfach und konkret, wie man die nötigen Einzelbilder manuell oder mit einer Belichtungsreihe, auch Bracketing genannt, herstellt.

Wer auch Englisch etwas besser beherrscht, sollte sich unbedingt das HDR Tutorial von Stuck In Customs antun. Nebenbei gibt es da noch ein paar Wahnsinnsbilder zu sehen!

» Kostenlose HDR Software