Alles zum Thema ‘Texte & Notizen‘

 
 

Tod eines Fotografen

Was ist passiert, dass dem Ausnahmekönner der Tod weniger grausam vorkam als das, was er für sich noch erwartete? Dass er sein Testament im Handschuhfach des Autos deponierte, die Wohnung anzündete, um sein gesamtes Werk auszulöschen.

Wir kennen es alle. Zur Zeit zerfleischt sich die ehemalige Popikone Britney Spears vor laufenden Kameras. In den USA werden von einigen Bloggern schon Wetten auf ihren Selbstmord abgeschlossen. Geschmacklos. Mich schmerzen solche Geschichten. Auch wenn ich behaupte, in der Schlagerbranche würde ich mich freiwillig nach kurzer Zeit umbringen, schmerzen mich auch Geschichten wie die von Rex Gildo.

Seit über einem Jahr beschäftige ich mich nun mit der Fotografie. Angefangen habe ich vorletztes Jahr mit einer wirklich grandiosen Pocketknipse. Dann bin ich auf eine digitale Spiegelreflex umgestiegen, weil ich meine Möglichkeiten entdecken wollte. Und die auf jeden Fall nicht bei Ikea. Dass es natürlich auch finstere Geschichten rund um die Fotografie geben kann, demonstriert mir der wunderbare Essay von Jürgen Schreiber im Tagesspiegel über den Selbstmord von Wilfried Bauer [via bildwerk3].

Ein Eindruck bleibt bei mir auf jeden Fall dabei zurück. Egal wer man ist und was man tut. Ganz entscheidend für die Frage nach Leben und Tod bleibt immer die Liebe zu sich selbst.

Neues Layout für mein Blog

In den letzten Wochen habe ich mir einige Gedanken gemacht, wie ich den zeitlichen Aufwand beim Posten von Bildern verringern kann. Mein erster Schritt war das Hochladen von Bildern bei Ipernity. Ich habe recht schnell gemerkt, dass es überhaupt nichts an Zeitersparniss bringt, wenn ich weiterhin meinen eigenen Code zum Posten von Bildern bastel und nicht direkt den von Ipernity ausgegebenen Code verwende. Um die Bilder aus Ipernity in der maximalen Größe direkt im Post zu veröffentlichen, muss die Spaltenbreite größer sein.

Also meine aufgebohrte Version von K2 weiter aufbohren oder gleich ein neues Layout? Ich habe mich für letztere Möglichkeit entschieden und gleich ein Layout gewählt, dessen Hintergrundfarbe Fotos besser zur Geltung kommen lässt: Simplicity. Bei der neuen Größe der Bilder und der neuen Hintergrundfarbe ist Lightbox dann überflüssig. Allerding muss ich Gallery noch für Simplicity anpassen und im Internet Explorer funktioniert das Layout auch noch nicht.

Zwischenruf angekommen

Sollte ich nicht draußen sein, auf der Straße mit der Kamera sein, Bilder machen, auf der Suche nach meinen Motiven statt Texte in den Computer zu hämmern? Sollte ich nicht endlich mal die zehn großen Abzüge machen lassen? Sollte ich mich nicht viel intensiver mit Lightroom und Photoshop befassen? Ich bin in den letzten Wochen nachdenklich geworden. Das Bloggen und die Technik rundherum nimmt viel meiner Zeit in Anspruch. Aber eigentlich will ich mehr fotografieren, meine Bilder bearbeiten und möglichst einfach möglichst vielen Menschen diese Bilder zeigen. Was kann ich also tun, um die direkt aufgewendete Zeit für dieses Blog zu minimieren? Und was kann ich tun, damit das Lesen in diesen Blog trotzdem weiter interessant bleibt?

Der erste Schritt ist die Entscheidung, wirklich nur Artikel über Dinge zu schreiben, die Fotografie zum Thema haben und bei denen ich etwas lernen kann. Und was ist mit den anderen spannenden Blogartikeln? Die Links werde ich bei del.icio.us ablegen und sie erscheinen dann automatisch im Feed dieses Blogs. Aber wie verringere ich die Zeit, die mir Wordpress mit dem Plugin WPG2 für Gallery beim Posten der Bilder abnötigt?

Das Ausprobieren von Ipernity ist mein zweiter Schritt. Vielleicht spart das Zeit und gibt durch das Auslagern der Bilder auch synergetische Effekte. Eine Abteilung der Galerie schiebe ich nach und nach zu Ipernity und lade dort auch neue Bilder dafür hoch. Der Link zum Einbinden wird von Ipernity erledigt und ich muss ihn nicht mehr durch endloses Klicken in WPG2 erzeugen. Die Berliner U-Bahnhöfe bleiben auf jeden Fall hier.

» U-Bahn Berlin

Wettbewerb: Die andere Seite der Kamera

Ich habe mich tatsächlich getraut und eines meiner Fotos zum Wettbewerb auf foto-howto.de geschickt. Das Thema lautete “Die Fotografin/Der Fotograf, ein Blick auf die andere Seite der Kamera”.

Berlin Mitte: Karl-Liebknecht-Straße mit Fotografin

Hier ist mein Beitrag zum Wettbewerb “Die Fotografin/Der Fotograf, ein Blick auf die andere Seite der Kamera”.

Das Foto zeigt die Karl-Liebknecht-Straße in Berlin mit einer Fotografin und einer gerade um die Ecke fahrenden Tram. Das Foto ist ein Zufallsbild auf einem Spaziergang. Ich fotografierte mit kleinerer Blendenöffnung und ISO 3200. Dabei musste ich die Kamera auf eine Mauer stellen.

Brennweite 55 mm
Verschlusszeit 1/10 sec
Blende F 5,6
Empfindlichkeit ISO 3200

 

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