Alles zum Thema ‘Digitale Bildbearbeitung‘

 
 

Bildbearbeitung: Velvia und Vibrance mit Gimp

Velvia ist die Marke des Farbumkehrfilms der Firma Fujifilm, der für Tageslicht ausgelegt war. Der Name ist durch das Zusammenziehen von “Velvet Media” entstanden. Es sollte eine eine Bezugnahme auf seine reibungslose Bildstruktur sein, da dieser Film seinerzeit die höchste Auflösung eines Diafilms bot. Weitere Eigenschaften dieses Analogfilms waren die stark gesättigten Farben und der hohe Kontrast.

Auch mit Gimp ist dieser Effekt leicht nachzuvollziehen. Diese Manipulation der Farben eignet sich besonders für Natur- und Landschaftsaufnahmen. Hauttöne werden durch diese Art der Bearbeitung unnatürlich rot. Übrigens ist die neue Version von in der Handhabung und in der Geschwindigkeit um Längen besser geworden. Es macht Spaß, mit der neuen Version von Gimp zu arbeiten!

  1. Lade das Foto in Gimp. Hier wird die Version Gimp 2.6.3 verwendet.
  2. Rufe den Kanalmixer unter “Farben > Komponenten > Kanalmixer” auf.
    Gimp Kanalmixer

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Monitor Kalibrierung: Kelvin, Gamma & Co.

Das Gleiche ist das noch lange nicht dasselbe. Wenn Du Dir Deine Fotos auf verschiedenen Monitoren anschaust, wirst du feststellen, dass sie auf jedem Monitor anders aussehen. Kein Monitor ist wie der andere. Wenn Du Deine Fotos drucken oder entwickeln lässt, wirst Du eine vielleicht noch bösere Überraschung erleben. Aus diesem Grund gibt es Farbprofile für Monitore und Drucker. Fehlt das Farbprofil für den Monitor oder besitzt du einen älteren Monitor, der langsam nachlässt, ist es kaum möglich, preiswert ein neues Farbprofil für diesen Monitor zu erstellen. Eine Möglichkeit ist, sich ein Gerät zur Monitor-Kalibrierung zu kaufen. Es gibt trotzdem einen Weg, den Monitor ohne ein solches Gerät für die digitale Bildbearbeitung fit zu machen, um die Ausgabe etwas planen zu können. Dieser Artikel soll dir zeigen, wie Du ein Ratespiel beim Bearbeiten Deiner Fotos vermeiden kannst. Du solltest alle Einstellungen am Besten bei Tageslicht oder neutralem Umgebungslicht vornehmen. Eine preiswerte Methode, den Monitor vor Umgebungslicht und Reflektionen zu schützen, ist das Verwenden eines Rahmens aus schwarzer Pappe.

Kelvin: Einstellung der Farbtemperatur am Monitor

In Kelvin wird die Farbtemperatur von Monitoren angeben. Damit ist die Farbe des weißen Lichts gemeint, das der Monitor abgibt. Oft wird auch von Weißpunkt gesprochen. Werksseitig sind Monitore auf 9300 Kelvin eingestellt, um den Verbrauchern eine höhere Brillianz vorzugaukeln. Die Wirkung beruht auf dem proportional höherem Blauanteil. Der Mittelwert unseres Tageslichtes liegt aber bei etwa 5.500 Kelvin, ist also erheblich wärmer. Belichter und Druckereien benutzen in der Regel einen Weißpunkt von 6.500 Kelvin bis 5.500 Kelvin. Der Farbraum sRGB, in der die meisten Kameras Fotos speichern, arbeitet auch mit einem Weißpunkt von 6.500 Kelvin. Viele Monitore bieten eine Einstellung von 9.300 Kelvin, 6.500 Kelvin und 5.500 Kelvin an. Über das Menü Deines Monitors kannst du den Kelvinwert über Presets auf 6.500 Kelvin ändern. Bei mir sind das die Werte R 82, G 66 und B 48. Solltest Du keine Presets haben, kannst Du vielleicht die RGB-Werte direkt einstellen. Der Rotanteil ist oft zu hoch und kann meistens noch 3 bis 4 Schritte zurück gestellt werden.

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Digitaler Workflow: Taggen, Verschlagworten und “sprechende” Dateinamen mit Picasa

Taggen und Verschlagworten mit Erinnerungswert

Das erste Kriterium der Sortierung meiner Fotos war zuerst das Datum. Nach einiger Zeit stellte ich fest, das eine monatsgenaue Sortierung völlig ausreichend ist. Wie aber dann einzelne Fotos wiederfinden? Auch wenn ich meine Fotos auf den Tag genau sortieren würde, könnte ich mich bei der Suche nach einem bestimmten Foto wohl kaum an den Tag erinnern, an dem es gemacht wurde. Das Sortieren nach Datum besitzt keinen Erinnerungswert. Was also tun? Eine Hilfe bieten Tags und Schlagwörter, mit denen du deinen “sprechenden” Dateinamen zusammensetzt, wie ich im letzten Artikel der Serie Digitaler Workflowbeschrieben habe. Diese Tags und Schagwörter kannst du auch in die Bildunterschrift von Picasa übernehmen oder beim Tagging und Verschlagworten mit Picasa benutzen.

Diese Tags und Schlagwörter müssen aussagekräftig sein, um einen richtigen Erinnerungswert zu besitzen. Was heißt das? Was ist der “richtige” Erinnerunsgwert? Nach meinen Erfahrungen ist das eine sehr persönliche Einschätzung, die sich vollkommen aus den eigenen Emotionen bei der Betrachtung der eigenen Fotos ergibt. Wozu sollte ich Fotos nach Farben taggen, wenn mir zuerst die Emotionen oder die Tageszeit in dem Foto auffallen? Wazu sollte ich ein Foto nach Emotionen taggen, wenn mir zuerst die technischen Daten wie Weitwinkel meiner Fotos auffallen? Nur ich selber muss meine Fotos in meinem Archiv wiederfinden. Also sollten meine Schlagwörter und Tags persönliche und aussagekräftige Emotionen bei mir auslösen. Und diese Emotionen lösen Erinnerungen an die Schlagwörter meiner Fotos aus, so dass ich sie über das Suchen in den Schlagwörtern wiederfinde. Die Kategorien, nach denen ich tagge und verschlagworte, sollten also persönlich, emotional und aussagekräftig sein. Martin Gommel hat einen schönen Artikel über das Tagging bei Flickr geschrieben. Dort sollen im Unterschied zur persönlichen Verwaltung auf deiner Festplatte auch andere Menschen das Foto finden. Daher ist es dort nützlich, wenn die Tags umfangreicher und zweisprachig sind. Das Prinzip kommt aber sehr gut zum Ausdruck.

Ordnerstruktur, Taggen und “sprechende” Dateinamen in der Praxis

Wie sieht das in der Praxis aus? Bei mir reichen drei übergreifende Kategorien für meine Fotos: Orte, Objekte und Menschen. Zur Kategorie “Orte” gehören die Tags Street, Architektur und Landschaft. Zum Tag Street könnten zum Beispiel die weiteren Tags sauber, dreckig, morgens, abends, Nacht, Personen, bedrückend, einladend und andere gehören. Zur Kategorie Objekte gehören zum Beispiel die Tags Stillleben, Kunstwerk oder Sehenswürdigkeit. Weitere Tags dieser Kategorie, die natürlich auch in jeder anderen Kategorie verwendbar sind, könnten ordentlich, unordentlich, berühmt, teuer, billig, modern, alt, gelb, grün, blau und so weiter ein. Sehr schön ist die Kategorie Mensch. Dort gibt es so wirklich emotionale Tags wie Freude, Lachen, Trauer, Tränen, Porträt, Gruppe, Akt, alt, jung oder auch Falten, Krankheit, Alter und ähnliche.

Du erstellst also drei Ordner auf deiner Festplatte: Orte, Objekte und Menschen. In diesen Ordnern kannst du dir Monatsordner anlegen, wenn dir das hilft. Und in den diesen jeweiligen Ordnern setzt du den “sprechenden” Dateinamen aus deinen Schlagwörtern und Tags zusammen.

Berlin Rosenthaler Platz

Der “sprechende” Dateiname für dieses Fotos könnte dann folgendermaßen aussehen:

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Video-Tutorial: Orton-Effekt mit Gimp 2.4

 

Orton-Effekt mit Gimp 2.4

Zu meinem Video-Tutorial “Orton-Effekt mit Gimp 2.4″ habe ich noch einmal in einer Liste notiert, wie du bei der Bearbeitung deines Fotos in Gimp genau vorgehen musst. Der Orton-Effekt ist übrigens nach einem gewissen Michael Orton benannt, der diesen Effekt mit analoger Technik erarbeitet hat. Dabei hat er im Labor zwei Fotos desselben Motivs auf ein Papier belichtet. Ein Negativ des Motivs war scharf und ein anderes war unscharf.

Wenn das Video-Tutorial zu erkennen war und es dir vielleicht etwas weiter geholfen hat, würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen. Wenn du das Tutorial ganz mies findest, interessiert es mich warum!

  1. Duplipliziere die Hintergrundebene
  2. Benenne die Kopie der Hintergrundebene “scharf”
  3. Erstelle ein Duplikat der Ebene “scharf”
  4. Ändere den Ebenenmodus der Ebene “scharf-Kopie” auf “Bildschirm”
  5. Vereine die Ebene “scharf-Kopie” mit darunterliegender Ebene “scharf”
  6. Dupliziere die Ebene “scharf”
  7. Benenne die neue Ebene “unscharf”
  8. Bearbeite die Ebene “unscharf” mit Gaussschem Weichzeichner um den Wert 30
  9. Ändere den Ebenenmodus der Ebene “unscharf” auf “Multiplizieren”

Frühling Orton

Ein Klick auf das Foto öffnet den Vergleich.