Bildgeschmack und Klassentheorie
Die Kenntnis des Zusammenhangs von Geschmack und sozialer Stellung in der Gesellschaft, vom Herkommen und der Vorstellung, was welchen Wert hat, ist in der Soziologie altbekannt.
Für die Photographie kann man dies auf den Bildgeschmack reduzieren, der ein Teilbereich des allgemeinen Kunstgeschmacks ist. Hier wie da ist die Stilbreite zwischen figurativ und abstrakten, die Breite der Möglichkeiten von gegenständlicher und nicht-gegenständlicher Interpretation ebenso groß, wie die Wahl mit realistischen oder surrealistischer Darstellung die reale so wie die ideelle Welt darzustellen.
So beginnt Adrian Ahlhaus seinen Artikel über Bildgeschmack und Klassentheorie. Fazit: Am Bildgeschmack kann man sie erkennen – oder auch nicht. Dieser verändert sich nämlich im Laufe der Zeit und und hat viel mit dem laufenden Kunstbetrieb und den herrschenden gesellschaftlichen Normen zu tun. Die dem Artikel zugrunde liegende Information haben wir alle schon geahnt. Aber in dieser Ausführlichkeit ist seine Betrachtung wirklich lesenswert.
