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Picabee: Geschäftsmodell am Ende?

Irgendwie ist es zu schön, um wahr zu sein. Die eigenen Fotos hochladen und Abzüge kostenlos nach Hause zu bekommen. Der Entwicklungsservice von Picabee ist irgendwie ein bischen wie der Service von Google in der “richtigen Welt”. Sozusagen Google Ads zum Anfassen, weil auf jedem Abzug ein breiter Rand mit einer Werbung bedruckt ist und zusätzlich noch ein kleines Logo des Werbepartners auf einer Ecke des Abzugs angebracht ist. Die Idee schien bei vielen Menschen angekommen zu sein.

Trotzdem hat es mit Picabee, wie mit schon früher mit anderen Geschäftsmodellen im Web aus dieser Richtung, nun ein vorläufiges Ende. Wie netzwertig.com und alles2null.de berichten, musste die Picabee GmbH im April Insolvenz anmelden, da ein Investor abgesprungen sei. Wie man bei infobroker.de nachlesen kann, scheint die Insolvenz wohl auch eingetragen zu sein.

Abzüge sind eben doch, anders als elektronische Dienste, kostenintensive “Hardware” und auf flüssige Mittel angewiesen. In Zeiten der Rezession scheinen diese nicht mehr ganz so locker zu sitzen.

Fotoband Bangkok von Peter Nitsch: Urban Identities

Ende September habe ich den Fotoband Bangkok von Peter Nitsch bei Steffen gewonnen. In den vergangenen Tagen habe ich mich immer wieder mit den Fotos in diesem Band beschäftigt und bin sehr beeindruckt. Fotos aus einer sehr speziellen Stadt aus einer sehr speziellen Sicht. Ich habe schon viele Fotos von Bangkok gesehen. Aber solche noch nicht. Mit einem guten Gefühl für den Moment und den Blickwinkel hat Peter Nitsch ein Bangkok porträtiert, das ein Tourist wohl kaum zu sehen bekommt, wenn er nicht danach sucht. Ein Bangkok der ganz normalen Menschen, die ganz normal in einem Moloch von Dreck und Müll leben.

Vor allem die Menschen in den Siedlungen sind durch Infektionserkrankungen wie Cholera, Diarrhöe und Typhus gefährdet, die durch unzureichende hygienische Bedingungen verbreitet werden. Hinzu kommen Atemwegs- und Hauterkrankungen aufgrund der giftigen Emissionen der zahlreichen Industriebetriebe und des Autoverkehrs.

Quelle: Wikipedia

Trotzdem sind diese Fotos keine “Betroffenheitsfotos”. Sie zeigen eine Welt, wie sie nun einfach einmal ist. Und das mit einem Gespür für die Dinge hinter der Fassade. Die Fotos von Peter Nitsch zeigen, dass auch in einer Stadt wie Bangkok Menschen wie du und ich leben, arbeiten und ihren Alltag bewältigen. Aber alles ein wenig anders und mit anderen Mitteln in einer anderen Umgebung.

Die Fotos von Peter Nitsch haben mich inspiriert. Nein, ich will nicht nach Bangkok. Ich hoffe, meine Stadt Berlin eines Tages einmal auf eine ähnliche Weise porträtieren zu können. Auf eine Weise, wie ich sie sehe. Peter Nitsch hat mir gezeigt, dass es nicht wirklich wichtig ist, ob ein Foto etwas unter- oder überbelichet, scharf oder unscharf ist. Genau das kann der Reiz eines Fotos sein. Es ist wichtig, an den richtigen Stellen zu fotografieren. An den Stellen, an denen das Herz schlägt und sich die Seele zeigt. Genau das hat Peter Nitsch getan. Und das will ich auch tun.

Fotoband Bangkok: Er ist angekommen!

Endlich konnte ich heute den Fotoband Bangkok von der Post holen, auspacken und einen ersten Blick reinwerfen. Ein herzliches Dankeschön an Peter und Steffen!

Fotoband Bangkok angekommen

Die ersten 190 Kilometer legte der Fotoband Bangkok wegen einer falschen Postleitzahl zurück. Zuerst ging es von Rehfelde im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg in den Süden des Landkreises Parchim in Mecklenburg-Vorpommern, nach Karrenzin. Wie die Postleitzahl auf das Paket kam, weiß ich nicht. Wenn man die Augen etwas zukneift, ähnelt die 19116 vielleicht meiner Berliner Postleitzahl. In Karrenzin wurde meine richtige Postleitzahl ermittelt, wie dem neuen Adressaufkleber zu entnehmen war, und das Paket ging zu mir nach Berlin Mitte. Das waren dann nur noch einmal 160 Kilometer. Von Rehfelde nach Berlin sind es übrigens 30 Kilometer. Super, dass mein Paket dann doch noch angekommen ist! Nachher mache ich es mir erst mal gemütlich und schaue in Ruhe die Fotos an.

Platz 18: Fotowettbewerb Verlassenes

Eine schwierige Aufgabe, 47 Fotos zu bewerten und eine Reihenfolge in der Platzierung zu ermitteln. Mir wäre das sehr schwer gefallen, da ich viele Bilder sehr gelungen finde und nicht wüsste, wie ich eine Rangfolge zwischen ihnen aufbauen sollte. Wie in den Artkeln angedeutet wurde, hat das anscheinend nach einem Punktesystem stattgefunden. Das ist wahrscheinlich die beste Lösung. Vielleicht schreiben die Juroren nach etwas darüber, wie Fotos nach einem Punktesystem bewertet werden können.