Picabee: Geschäftsmodell am Ende?

Irgendwie ist es zu schön, um wahr zu sein. Die eigenen Fotos hochladen und Abzüge kostenlos nach Hause zu bekommen. Der Entwicklungsservice von Picabee ist irgendwie ein bischen wie der Service von Google in der “richtigen Welt”. Sozusagen Google Ads zum Anfassen, weil auf jedem Abzug ein breiter Rand mit einer Werbung bedruckt ist und zusätzlich noch ein kleines Logo des Werbepartners auf einer Ecke des Abzugs angebracht ist. Die Idee schien bei vielen Menschen angekommen zu sein.

Trotzdem hat es mit Picabee, wie mit schon früher mit anderen Geschäftsmodellen im Web aus dieser Richtung, nun ein vorläufiges Ende. Wie netzwertig.com und alles2null.de berichten, musste die Picabee GmbH im April Insolvenz anmelden, da ein Investor abgesprungen sei. Wie man bei infobroker.de nachlesen kann, scheint die Insolvenz wohl auch eingetragen zu sein.

Abzüge sind eben doch, anders als elektronische Dienste, kostenintensive “Hardware” und auf flüssige Mittel angewiesen. In Zeiten der Rezession scheinen diese nicht mehr ganz so locker zu sitzen.

 

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