Alles vom Mai 2009

 
 

Berlin Mitte: Hinterlandmauer an der Ackerstraße

Berlin Mitte: Hinterlandmauer an der Ackerstraße

Abgesackt: Artikelfrequenz und Google Pagerank

Meine Antwort auf Birgit Engelhardts Frage, ob tägliche Posts nerven oder doch eher genial sind: Auch wenn die Posts gut sind, komme ich nach einer Weile nicht mehr mit, da ich ich einige Blogs im Reader habe. Zwei Posts in der Woche reichen mir bei den Blogs, die ich regelmäßig lese. Mehr Zeit kann ich auf das Lesen einfach nicht verwenden. Wenn man allerdings nicht mehr so häufig Beiträge veröffentlicht, fliegt das eigene Blog bei anderen Bloggern schnell aus der Blogroll und wird von Google herabgestuft, wie es mir passiert ist, seitdem ich nur noch zweimal im Monat einen Post veröffentliche.

Google Pagerank
Technoratirank

Quelle: Blogoscoop

Picabee: Geschäftsmodell am Ende?

Irgendwie ist es zu schön, um wahr zu sein. Die eigenen Fotos hochladen und Abzüge kostenlos nach Hause zu bekommen. Der Entwicklungsservice von Picabee ist irgendwie ein bischen wie der Service von Google in der “richtigen Welt”. Sozusagen Google Ads zum Anfassen, weil auf jedem Abzug ein breiter Rand mit einer Werbung bedruckt ist und zusätzlich noch ein kleines Logo des Werbepartners auf einer Ecke des Abzugs angebracht ist. Die Idee schien bei vielen Menschen angekommen zu sein.

Trotzdem hat es mit Picabee, wie mit schon früher mit anderen Geschäftsmodellen im Web aus dieser Richtung, nun ein vorläufiges Ende. Wie netzwertig.com und alles2null.de berichten, musste die Picabee GmbH im April Insolvenz anmelden, da ein Investor abgesprungen sei. Wie man bei infobroker.de nachlesen kann, scheint die Insolvenz wohl auch eingetragen zu sein.

Abzüge sind eben doch, anders als elektronische Dienste, kostenintensive “Hardware” und auf flüssige Mittel angewiesen. In Zeiten der Rezession scheinen diese nicht mehr ganz so locker zu sitzen.