Fotocommunity: Experiment Ipernity
Mein Experiment mir Ipernity dauert schon einen Weile und hat nicht das gehalten, was ich mir davon versprochen habe. Es gibt jede Menge toller Bilder, aber ich habe nicht die Zeit und Geduld, alle zu kommentieren. Und anders bekommt man keine Besucher. Leider können auch nur Mitglieder von Ipernity kommentieren. Eine Fotocommunity ist vielleicht nichts für mich.
Mich wundert auch, welche Bilder am meisten kommentiert werden. Das Bild selber spielt selten eine Rolle. Für Mitglieder ist die Community eher eine Plattform zur Kommunikation über die Dinge des alltäglichen Lebens. Weihnachtswünsche, Geburtstagswünsche, Ankündigungen des Urlaubs und ähnliches sind an der Tagesordnung. Aufmerksamkeit und Lob von anderen Mitgliedern der Community gibt es sogar für sprichwörtlichen Katzencontent.
Wäre ich mit Flickr besser gefahren? Ich denke nicht. Alles, was ich dort sehe, entspricht im Großen und Ganzen dem Geschehen auf Ipernity. Ich werde meine Bilder neu in dieses Blog einstellen und bei Ipernity einfach weiter machen. Mal schauen, was so passiert. Vielleicht kann ich ja noch lernen, an einer Fotocommunity Spaß zu haben.
» 7 Gründe aus einer Foto-Community auszusteigen
» Vergleich: Flickr und Ipernity
Bist Du Mitglied in einer Fotocomunity? Ich freue mich, wenn du mich bei Ipernity oder bei Flickr zu deinen Kontakten hinzufügst!
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21. Februar 2008
Ist es denn hier im Blog nicht genau dasselbe?
Die internationale Photobloggerszene ist letztlich auch bloß eine spezielle Art der Community. Wenn du nicht die andern Blogs besuchst und dort kommentierst, tut das auch niemand nennenswert bei dir.
Was einerseits das ganze in Frage stellt, andererseits die Anspruchshaltung.
Kommunikation beruht eben auf Gegenseitigkeit. Und in jedem Verein für jedes Hobby ist die Geselligkeit immer der wichtigste Aspekt.
Ipernity ist da ganz ehrlich, finde ich. Keine nerfigen Pseudoqualitätsansprüche wie zB in der fotocommunity, die letztlich nur die Profilneurosen entsprechender User bedienen.
22. Februar 2008
Natürlich ist das in Blogs ähnlich. Aber die Technik dahinter ist bedeutend praktischer. Wenn ich über andere Artikel schreibe, wird mein Artikel automatisch verlinkt. Aber wahrscheinlich sind Bilder sowie schwer zu kommentieren. Ich erwarte gar nicht ellenlange Kommentare. Mir ist an Kommentaren gelegen, die einfache subjektive Aussagen wie “gutes Bild” oder “schlechtes Bild” beinhalten. Du kommentierst in dieser Weise. Bei dir heißt es zum Beispiel “eindrucksvoll”.
Mit der Fotocommunity komme ich gar nicht klar. Die habe ich auch ausprobiert. Aber bei Ipernity wundern mich Kommentare wie “Warum ist xyz auf dem Bild rosa und nicht lila?”. Was soll ich dazu sagen? Ich könnte nur beschreiben, warum ich gerade jenes Objekt fotografiert habe. Vielleicht bin ich einfach nur zu anspruchsvoll. Anstatt auf die richtigen Fragen zu warten, sollte ich bessere Antworten geben und selber Kommentare schreiben, wie ich sie mir wünsche. Dann würden sich wahrscheinlich die Kontakte ergeben, die mir gefallen. Martin Gommel hat dazu einen interessanten Artikel geschrieben. Die Ratschläge sollte ich mal durchziehen.
Deine Art, Bilder auf der einen Seite im Blog und auf der anderen Seite bei Ipernity zu veröffentlichen, finde ich super. Das werde ich nun auch so machen. Im Blog kann ich meine Bilder nach meinen Wünschen präsentieren und bei Ipernity werde ich mich ganz in Ruhe und mit Geduld auf den geselligen Aspekt, von dem du sprichst, konzentrieren. Vielen Dank deine Offenheit!